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20 Jahre Heraeus in Bitterfeld – eine Erfolgsgeschichte
22. Dezember 2011, 00.00 Uhr
Am 18. Dezember 1991 erfolgte die Grundsteinlegung für das Werk des Heraeus Geschäftsbereichs Quarzglas
Synthetisches Quarzglas aus Bitterfeld wird mittlerweile weltweit in der Telekommunikationsindustrie verwendet

Heraeus-Standort im ChemiePark Bitterfeld Wolfen Nach dem Fall der Mauer war das Industrierevier rund um den Ort Bitterfeld in Sachsen-Anhalt eine der industriellen „Baustellen“ des vereinigten Deutschlands. Das riesige Chemierevier musste sich aufgrund zahlreicher Insolvenzen sowie der mittlerweile überdeutlich sichtbaren Umweltschäden sozusagen neu erfinden. Das Bitterfelder Modell unternehmerischer Zusammenarbeit sah vor, hierzu die Voraussetzungen für Investoren im neuen Chemiepark zu schaffen.
 
Einer der Investoren war Heraeus, und so erfolgte vor 20 Jahren am 18. Dezember 1991 die Grundsteinlegung für ein Werk, in dem synthetisches Quarzglas produziert werden sollte. Nach der Phase der Inbetriebnahme im Jahr 1992 wurde ein Jahr später - noch mit nur einer Handvoll Mitarbeitern - der erste Sootkörper, ein großer, hochreiner Quarzglaskörper hergestellt, bevor im Anschluss die Massenproduktion von Hohlzylindern begann. Mit den Jahren nahm nicht nur die Mitarbeiterzahl im Werk, sondern die Größe, das Gewicht sowie die Qualität der hergestellten Quarzglaskörper zu.
 
Heute ist Heraeus Technologie- und globaler Marktführer bei synthetischem Quarzglas für Anwendungen der Telekommunikationsindustrie; am Standort Bitterfeld werden mit rund 370 Mitarbeitern synthetisches Quarzglas für die optische Telekommunikation sowie Quarzglastiegel für die Halbleiterindustrie hergestellt.
 

Meilensteine der 20-jährigen Geschichte von Heraeus am Standort Bitterfeld:
 
  • 1991: Grundsteinlegung Heraeus Werk in Bitterfeld
  • 1992: Erste Inbetriebnahme des Werkes I
  • 1993: Start der Massenproduktion von Hohlzylindern aus synthetischem Quarzglas
  • 1997: Erweiterung des Standortes um eine Fabrik zur Herstellung von hochwertigen Quarzglastiegeln für die Halbleiterindustrie. Kapazitätserweiterung im Werk I.
  • 2001: Baubeginn Werk II
  • 2002: Heraeus entwickelt ein neues kostengünstigeres Verfahren zur Herstellung von Glasfasern (RIC®-Technologie). Aus großen synthetischen Quarzglaszylindern werden direkt in einem Arbeitsschritt bis zu 6000 km Faser am Stück hergestellt und die Faserkosten gesenkt.
  • 2005: Eröffnung Werk II
  • 2012: Kapazitätserweiterung Werk II

 

 

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